Mit einem Grundmaß von zwanzig Meter mal zehn Meter und einem soliden Fundament aus Beton wird sich die Pyramide auf zehn Meter Höhe erheben. Das hat nicht nur einen ästhetischen Grund, sondern es soll auch verhindern, dass sich große Mengen von Schnee auf dem Bauobjekt sammeln und damit die Belastung darauf erhöht. Zusätzlich wird ein zwei Meter breites und zwei Meter tiefes Steinbecken gebaut, um das Bauobjekt vor Feuchtigkeit des Bodens zu schützen.

Die Pyramide soll aus reinen Eisenockerschlamm-Bausteinen konstruiert werden. Das Objekt soll nicht nur einen symbolischen Charakter haben, sondern den Umweltschaden selbst unübersehbar verkörpern. Im Herzen der Pyramide wird ein Schacht mit einem Kern aus Braunkohle geschaffen und für immer verborgen bleiben. Die Oberfläche des Baues wird abschließend entsprechend bearbeitet, um sie gegen Feuchtigkeit, Kälte, Wärme und andere äußere Faktoren zu schützen.

 

Tafel

 

Standorte

Die Standorte der Pyramide werden alternativ überprüft, um den Transport, die Forschung und die Produktion der Backsteine zu erleichtern. Ein idealer Standort für die Werkstatt, der auch als dauerhafter, idealer Ausstellungsraum für das Projekt und seine Dokumentation dienen könnte, ist das ehemalige Radduscher Bahnhofsgebäude. Westlich vom Kahnfährhafen Raddusch wird, umgeben von Bäumen, der alternative Standort für die Pyramide ebenso angedacht wie östlich entlang der Radduscher Kahnfahrt. Die Pyramide soll auf jeden Fall von den Kahnfahrgästen wahrgenommen werden. Letztlich entscheiden Grundbesitz, Bodenbeschaffenheit und Vorgaben der Genehmigungsbehörden den Standort.

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Ausstellungs- und Konferenzraum

Das Gebäude des Bahnhofes Raddusch wird während der unterschiedlichen Realisierungsphasen des Projektes als Ausgangspunkt, Treffpunkt und Quartier fungieren. Im Laufe des Projektes wird das Haus sich vom Verwaltungsort zum interdisziplinären Ausstellungs- Dokumentations- und Konferenzraum entwickeln. Das Gebäude soll nach Projektende zu einem interaktiven Ort der Begegnung, Reflektion und der Diskussion zu den Themen Umweltnutzung, Ökologie und Umweltpolitik werden. Für diese Zwecke soll das Haus saniert und umfunktioniert werden.

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